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Entstehung der Seniorengruppen

Das Sozialwerk wurde Ende 1960 von dem damaligen Hauptpersonalrat des BMI gegründet. In den Anfängen gab es keine Mitglieder, die in Rente oder Pension waren. Doch mit der Zeit gab es immer mehr Rentner und Pensionäre im Sozialwerk. Da diese nicht mehr über die Hauspost erreicht werden konnten, regte Herr Werner Reiche aus Berlin bei einem Seminar in Frankfurt Ende 1980 an, eine Gruppe für Rentner und Pensionäre zu gründen. Der damalige Vorsitzende des Sozialwerkes, Herr Otto Breiting, begrüßte diesen Vorschlag, und beauftragte Herrn Reiche eine solche Gruppe ins Leben zu rufen. Nachdem die Ruheständler von Berlin mit einem Fragebogen angeschrieben wurden, gab es 1982 im Bundeshaus ein Treffen, an dem 27 Mitglieder teilnahmen. Man wollte weitere Mitglieder gewinnen und suchte einen Tagungsort für monatliche Treffs. In Steglitz fand man einen Raum, und am 03.05.1983 wurde die Seniorengruppe Feierabend, unter dem Motto „Miteinander – für einander gemeinsam in die Zukunft“, gegründet. Die Gruppe besteht heute noch und trifft sich auch weiterhin regelmäßig. Der Vorsitzende der Gruppe war Herr Werner Reiche. Im folgte Heinz-Dietrich Stolzenburg. Heute wird die Gruppe von Herrn Friedrich Limbach zusammen mit Frau Erika Badinski geleitet.

Lange Zeit blieb dies die einzige Seniorengruppe, bis es im Jahre 1990 die Wiedervereinigung gab. Da es in der früheren DDR eine gute Seniorenbetreuung gab, war abzusehen, dass aus dem Bereich der Behörden der neuen Länder ein reges Interesse daran bestand, dies weiterhin zu gewährleisten, so entstand am 24.07.1991 die Seniorengruppe „Alexanderplatz“, zur Leiterin wurde Frau Henning gewählt. Die Gruppe nahm sehr schnell Kontakt zur Seniorengruppe „Feierabend“ auf, und versuchte durch gegenseitige Einladungen die Zusammenarbeit zu intensivieren. Da das Sozialwerk dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angehört, konnten die Angebote dieses Verbandes genutzt werden. So gab es Vorträge über das Gesundheitswesen, das Rentenrecht oder Vertragswesen. Die Vorträge fanden reges Interesse und wurden durchschnittlich von über 60 Mitgliedern besucht. Ab 1992 wurde ein Jahresplan erstellt, bei dem es sich um 12 bis 15 Veranstaltungen im Jahr handelte. Mehrere Reisen wurden durchgeführt, es gab auch Theater-, Museums-, Konzertbesuche und sonstige Treffen. Am 01.11.1999 wurde aus der Gruppe eine Ortsstelle. In der Zwischenzeit hat die Ortsstelle 160 Mitglieder. Die Seniorengruppe wurde von den Personen Frau Henning, Frau Siebert und Frau Temmler geleitet. Heute wird die Seniorengruppe von Herrn Freitag betreut.

Nachdem die Seniorengruppen in Berlin einen guten Zuspruch erlebten, wurden auch im Bonner Raum in kurzen Abständen Seniorengruppen gebildet. So entstand die erste Seniorengruppe am 09.03.1999 in dem Bezirk Bundestag/Bundesrat. Die Gruppe besteht aus 70 – 80 Mitgliedern und man trifft sich alle 2 Monate. Des Weiteren finden Theater- und Museumsbesuche, Schifffahrten und kleine Reisen statt. Die Gruppe wurde seit der Gründung von Frau Maria Flierenbaum geleitet. Leider ist sie 2013 verstorben. Die Gruppe wird nun von Frau Abendroth weiter betreut. Im gleichen Jahr im Sommer 1999 gab es auch die erste Veranstaltung der Seniorengruppe des Bezirkes BMI Bonn. Herr Wolfgang Langenbach, der die Gruppe heute noch leitet, hatte zu einem Grillnachmittag ins Siebengebirge eingeladen. Es kamen über 30 Personen, und es wurde ein schöner Nachmittag. Im Jahr 2000 fand dann die erste Fahrt statt. Sie führte mit 48 Personen nach Berlin. Inzwischen findet jährlich eine 5 Tages Tour statt, die sich einer so großen Beliebtheit erfreut, dass die Gruppe fast immer mit 2 Bussen fährt. Nachdem Herr Langenbach im April 2007 in Altersteilzeit ging, konnte er sich ab diesem Zeitpunkt intensiver um die Gruppe kümmern. Es wurde eine Ortsstelle der Senioren im Bezirk BMI Bonn gegründet. Dieser Ortsstelle gehören zur Zeit 330 Mitglieder an. Jedes Jahr werden 2 Tagesreisen, Museumsbesuche, Firmenführungen, eine 5 Tagesreise und 2 bis 3 Treffen mit Kaffee und Kuchen im BMI angeboten. Dabei werden auch die Ehrenbriefe an anwesende Mitglieder übergeben. Die 3. Gruppe der Senioren, die Seniorengruppe Bonn/Rhein-Sieg wurde Anfang 2000 von Frau Assenmacher gegründet. Sie trifft sich monatlich und führt Grillnachmittage, Fahrradtouren, Tagesreisen und sonstige Treffs durch. Ab und zu nimmt sie auch an Veranstaltungen der Seniorengruppe BMI Bonn teil. Nach dem Tod von Frau Assenmacher wird die Gruppe von Frau Heider weiter geführt. Sie besteht aus Mitgliedern des Sozialwerkes, die aus verschiedenen Bezirken kommen.

Da es in der Zwischenzeit immer mehr Ruheständler gibt, die im Sozialwerk sind, werden auch immer wieder neue Seniorengruppen gebildet.

Durch die Hauptgeschäftsstelle sowie durch Petra Flieger von der Berliner Geschäftsstelle und Erika Badinski als Seniorenbeauftragte wurde Anfang des Jahres 2005 anregt, neben den zwei bestehenden Seniorengruppen eine weitere Berliner Seniorengruppe zu gründen.

Die Vertrauensfrau des Umweltbundesamtes Dagmar Kautz wurde als frischgebackene Rentnerin mit der Organisation und dem Aufbau der neuen Gruppe betraut, die von ihr noch heute geführt wird.

So trafen sich im Juni 2005 erstmalig Interessierte und verabredeten einen monatlichen Stammtisch und gemeinsam ausgesuchte Veranstaltungen.

Die Gruppe gab sich ganz bewusst den Namen „Berliner Mitte“ und wollte das Zusammenwachsen der Menschen in der Hauptstadt verdeutlichen.

Vor der Gründung einer Ortstelle am 9.1.2007 traf man sich bereits regelmäßig zu den monatlichen Stammtischen und mindestens zu einer Veranstaltung pro Monat entsprechend dem veröffentlichten Jahresprogramm.

Heute zählt die Seniorengruppe „Berliner Mitte“ 92 Mitglieder, 15 davon  treffen sich alle vier Wochen zum Kegeln.

Die Gruppe bietet jedes Jahr 11 Stammtische an und unternimmt gemeinsam alles was Senioren und Junggebliebenen Spass macht.

Ein kleiner Leitungskreis erarbeitet Vorschläge für Unternehmungen und berücksichtigt auch die Wünsche und Vorschläge der Mitglieder für das Jahresprogramm

Mitglieder mit gesundheitlichen Problemen, die nicht aktiv an den Veranstaltungen und Treffen teilnehmen können, werden telefonisch und postalisch betreut und sind weiterhin in das Gruppengeschehen eingebunden.

Im Januar 2007 wurde die Seniorengruppe im Deutschen Patent- und Materialamt gegründet. Der Gruppe kam zu Gute, dass im Sommer 2006 Herr Wolfgang Agurks in Pension ging und sich somit der Betreuung widmen konnte. Hier wird den nicht mehr im Berufsleben befindlichen Mitgliedern Kunst, Kultur, Natur, Besichtigungen und Tagesfahrten angeboten. Im Stammlokal Zwingereck in der Rumfordstr. 35 in München findet jeden Monat ein Gedankenaustausch statt.

 

Sollten Sie in Rente oder Pension sein, und Interesse an einer dieser Gruppen haben, sind Sie herzlich eingeladen mitzumachen. Die Anschriften, Telefonnummern oder E-Mail Adressen (wenn vorhanden) können Sie in der Zeitschrift „Dabei“ oder im Internet unter www.sozialwerk.bund.de  und  www.sozialwerk-bund-senioren.de erfahren.

Wir gratulieren dem Sozialwerk.Bund recht herzlich zum 50 jährigen Bestehen.

 

Wolfgang Langenbach